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Dieses Thema hat 10 Antworten
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 Tiere
LakkyLady ( Gast )
Beiträge:

21.04.2005 09:53
Pferde antworten

Hauspferd (Familie: Equuidae)

* Die Familie der Pferde besteht aus den eigentlichen Pferden, Eseln und Zebras. Für die gesamte Gruppe ist die "Einhufigkeit" kennzeichnend. Nur die Mittelzehe ist voll entwickelt und endet in einem Huf. Von der zweiten und vierten Zehe bleiben nur winzige Reste.


* An der Entstehung des Hauspferdes waren wohl alle drei Unterarten der Wildpferde beteiligt: der Steppentarpan, der Waldtarpan und das Przewalski-Pferd. Aus ihnen entstanden im Laufe der Zeit und unter Einfluss des Menschen viele Pferderassen, die sich durch ihr Äußeres und ihren Verwendungszweck unterscheiden.


* Hauspferde ernähren sich von Gras, Kräutern und anderen Pflanzenstoffen wie z.B. Getreide. Als Abkömmling von Steppentieren besitzt das Pferd eine ausgezeichnete Ortskenntnis.
* Nicht nur Elefanten, sondern auch Pferde können im Stehen schlafen. Meist tun sie es jedoch im Liegen. Der gewöhnliche Gang der frei lebenden Arten ist ein ziemlich scharfer Trab, ihr Lauf ein verhältnismäßig leichter Galopp.


* Hauspferde können ca. 30 bis 40 Jahre alt werden. Das Alter der Pferde lässt sich am sichersten an den Zähnen bestimmen.

LakkyLady ( Gast )
Beiträge:

21.04.2005 11:44
#2 RE:Pferde antworten

Namib-Pferd (Familie: Equuidae)

Die letzten wilden Namib-Pferde leben auf einem Gebiet von ungefähr 40.000 Hektar im Süden von Namibia - in der Namib-Wüste. Die Wüste liegt ca. 20 Kilometer vor der Stadt Aus und ungefähr 100 Kilometer östlich der Hafenstadt Lüderitz.

Die Herkunft der Namib-Pferde ist nicht eindeutig geklärt. Vieles spricht dafür, dass es sich um "Nachfahren" der kaiserlichen Reitpferde handelt. Anfang des 20. Jahrhunderts kamen mehr als 10.000 Trakehner mit den deutschen "Schutztruppen" ins damalige Deutsch-Südwestafrika. Nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg und dem Verlust der Kolonie wurden die Tiere einfach in die Wüste geschickt und sich selbst überlassen.

Die Zucht von Trakehner-Pferden lässt sich bis weit ins 18. Jahrhundert zurückverfolgen. Ostpreußische Bauern züchteten die Tiere im Auftrag des preußischen Staates, der ihnen die Zuchthengste zur Verfügung stellte. Die Pferde, die speziell für die preußische Armee gezüchtet wurden, zeichneten sich durch Ausdauer, Schnelligkeit und Genügsamkeit aus.

Die Namib-Pferde leben mittlerweile in der zehnten Generation ein freies Wüstenleben. Gemessen an der Zeit, die andere Tiere brauchten, um sich an die extremen Bedingungen der Wüste anzupassen, sind 80 Jahre nicht besonders viel. Und doch haben sie sich mit den widrigen Umständen arrangiert.

Sie kommen mit weitaus weniger Wasser aus, als andere Pferderassen. In den heißen namibischen Sommern suchen sie nur alle 30 Stunden und im Winter nur alle 70 Stunden die Wasserstellen auf. Von den lebenswichtigen Wasserstellen entfernen sich die Tiere in einem Radius von ca. 20 Kilometern. Berichtet wird von einem Tier, das während einer extremen Hitzewelle vier Tage ohne Wasser auskam und keine körperlichen Ausfallerscheinungen zeigte.

LakkyLady ( Gast )
Beiträge:

21.04.2005 11:49
#3 RE:Pferde antworten

Hannoveraner (Pferd)
Der Hannoveraner ist die zahlenmässig stärkste europäische Warmblutzucht.

Der Hannoveraner ist ein typisches modernes Sportpferd im Rechteckformat (länger als höher). Das Zuchtziel wird sehr vage mit Ein für alle Zwecke geeignetes, edles, korrektes, großrahmiges Warmblutpferd mit gutem Temperament und Charakter beschrieben. Diese vage Beschreibung wird bei der Zucht auch recht breit ausgelegt, so dass heute durchaus verschiedene Linien von Hannoveranerzuchten existieren.

Der Hannoveraner zeichnet sich durch ein exzellentes Gangwerk aus, das ihn für den großen Sport prädestiniert. Er ist sowohl in der Dressur als auch im Springsport auf höchstem Niveau einsetzbar und gilt als gelehrig, ausgeglichen aber auch temperamentvoll.

Die Hannoveranerzucht lässt sich zurückverfolgen bis ins 15. Jahrhundert. Damals wurden vor allem Pferde aus Spanien zur Zucht herangezogen. Die Grundlage für die heutige Zucht stellt die Gründung des Landgestüts Celle (27. Juli 1735) mit Einführung seines Zuchtbuches dar. Kennzeichnend war und ist für die Hannoveranerzucht die Kombination von Zuchtstutenhaltung vorrangig bei bäuerlichen Züchter, unterstützt durch Landgestüt und dessen Deckstationen. Bis in die frühe Nachkriegszeit war Schwerpunkt der Zucht noch ein in allen Belangen der Landwirtschaft einsetzbarer Pferdetyp, heute gerne als schweres Warmblut bezeichnet. Nach der weitgehenden Mechanisierung der Landwirtschaft wurde die Zucht auf den neuen Typ (so.) umgestellt, vor allem durch Einsatz von Vollblütern und Trakehnern als Veredler. Die Hannoveranerzucht war damit Trendsetter für die übrige deutsche Warmblutzucht.


LakkyLady ( Gast )
Beiträge:

21.04.2005 11:51
#4 RE:Pferde antworten

Oldenburger

Der Oldenburger ist eine deutsche Reitpferderasse.

Der Ramskopf ist eigentlich kennzeichnend für diese Pferde. Sie besitzen eine enorme Ausstrahlung durch ihren großen, kräftigen Körper.

Der Oldenburger ist ein gutmütiges Pferd mit einem ausgezeichneten Charakter. Alle seine drei Gangarten sind leicht, raumgreifend und taktmäßig. Er ist außerdem ein ausgezeichnetes Springpferd.

Begründer der Oldenburger Pferdezucht ist Graf Anton Günther (1603-1667). Der Oldenburger wurde im 17. Jahrhundert aus kräftigen Zug- und Arbeitspferden als kräftiges und elegantes Kutschpferd entwickelt. Durch Kreuzung mit Vollblütern, Hannoveraner und Holsteiner hat sich die Rasse zum edlen Sportpferd weiterentwickelt.

LakkyLady ( Gast )
Beiträge:

21.04.2005 11:53
#5 RE:Pferde antworten

Trakehner

Der Trakehner ist die für die Pferdezucht bedeutendste deutsche Reitpferderasse. Er ist wohl zusammen mit dem Hannoveraner das erfolgreichste Turnierpferd.

Der Trakehner gilt als die nobelste Warmblutrasse. Er kommt dem Ideal des modernen Reitpferdes (gerades Profil - langer, eleganter Hals - sehr schräge Schulter - ausgeprägter Widerrist - mittellang - rundrippig - lange, schräge und gut bemuskelte Kruppe) am nächsten.

Der Trakehner gilt als eines der gelehrigsten Turnierpferde. Fortgeschrittene und feinfühlige Reiter schätzen seine Sensibilität, aber auch für Kinder und Jugendliche ist diese von Vorteil. Unerreicht ist sein Mut, seine Härte und Intelligenz.

Trakehner stammen ursprünglich aus Trakehnen (Ostpreußen). Die Anfänge der Zucht gehen zurück bis ins 13. Jahrhundert, in die Zeit des Deutschritterordens. Die Deutschritter züchteten damals auf Grundlage des Schweikenponys Militärpferde. Im Jahr 1732 gründete König Friedrich Wilhelm I. von Preußen das königliche Trakehner Stutamt. Bei seiner letzten Inspektionsreise durch Ostpreußen im August 1739 schenkte Friedrich Wilhelm I. das Gestüt seinem Sohn Friedrich (II.). Kronprinz Friedrich an seine Frau Elisabeth Christine: „Der König war sehr freigiebig und schenkte mir das Gestüt (Trakehnen), das sehr prächtigen Gewinn abwirft. Das ist ein sehr schönes Geschenk und erweist mir die größte Gunst der Welt.“

Das Gestüt wurde zur wichtigsten Quelle für Preußens Hengste und bekam schnell den Ruf elegante und ausdauernde Kutschpferde zu züchten. Ende des 18. Jahrhunderts bereits hatte sich der Schwerpunkt wieder auf die Zucht von Militärpferden verschoben. Basis dieses Erfolgs war die Einführung von Leistungstests und die genaue Dokumentation des Stammbaums. Zur Blütezeit des Gestüts umfasste sein Gelände fast 140 Quadratkilometer Weideland. Im 19. Jahrhundert wurden zur Veredelung der Rasse Araber und englische Vollblüter eingesetzt. Das führte dazu, dass Anfang des 20. Jahrhunderts der Trakehner einen etwa 50 prozentigen Vollblutanteil hatte. Seit 1945 wird die Trakehnerzucht in allen deutschen Bundesländern sowie weltweit betrieben. Die Zucht in Ostpreußen brach mit dem Ende des 2. Weltkrieges vollständig zusammen, lediglich ein kleiner Bestandteil der ostpreußischen Pferde konnte nach einer langen Flucht in den Westen gelangen, die wohl härteste Leistungsprüfung in der Geschichte der modernen Pferdezucht. Die Zucht wurde zwar fortgesetzt, konnte aber vor allem mangels Masse bis heute nicht ihre ursprüngliche Qualität erreichen. Der Trakehner ist zur Veredlung wohl aller deutschen Warmblutzuchten herangezogen worden und hatte somit wesentlichen Anteil an der Entstehung des im internationalen Turniersport dominierenden modernen Typs des Deutschen Reitpferdes. Aus einigen bei der Flucht zurückgelassenen Pferden wurde in Russland am Don, bei Kaluga und in der Oblast Kaliningrad ebenfalls eine neue Trakehnerzucht begonnen.


LakkyLady ( Gast )
Beiträge:

21.04.2005 11:54
#6 RE:Pferde antworten


LakkyLady ( Gast )
Beiträge:

21.04.2005 11:55
#7 RE:Pferde antworten


LakkyLady ( Gast )
Beiträge:

21.04.2005 11:55
#8 RE:Pferde antworten


LakkyLady ( Gast )
Beiträge:

21.04.2005 11:57
#9 RE:Pferde antworten


LakkyLady ( Gast )
Beiträge:

21.04.2005 12:01
#10 RE:Pferde antworten


minka11 Offline

Admin


Beiträge: 18.035

12.05.2005 20:00
#11 RE:Pferde antworten

ganz mein fall





an alle,
schön euch hier zu sehen!!!
wuensche euch hier viel spass!!!

minka11

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