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Dieses Thema hat 5 Antworten
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LakkyLady ( Gast )
Beiträge:

01.05.2005 19:39
Mythos „Jack the Ripper“ antworten

Wir schreiben das Jahr 1888, eine kalt-feuchte Herbstnacht im Elendsviertel Whitechapel im Stadtteil East End in London. Nebel wabert, schmutzige Straßen, düsteres Licht, Totenstille. Auf einmal blitzt ein Messer, man hört die Schreie einer Frau. Am nächsten Morgen findet man die Leiche der ermordeten Prostituierten, eine von Fünfen insgesamt, schrecklich zugerichtet, die Kehle aufgeschlitzt. Die Polizei tappt im Dunkeln, die Londoner sind entsetzt, die Morde werden nie aufgeklärt - so oder ähnlich ist die Geschichte von Jack the Ripper unzählige Male geschrieben und verfilmt worden.

Die Identität des Jack the Ripper ist bis heute ungeklärt. Spekulationen gab es massiv, dazu eine ganze Liste möglicher Verdächtiger. Doch hat sich gerade in den letzten 20 Jahren einiges getan, dem Verbrechen auf die Spur zu kommen. Zahlreiche sogenannte Ripperologen befinden sich auf der Spur des Massenmörders. Eine von ihnen ist Bestseller-Autorin Patricia Cornwell, die glaubt, den bekannten viktorianischen Maler Richard Sickert überführt zu haben. Mehr als sechs Millionen investierte sie in ihre Nachforschungen, derern Ergebnisse sie in ihrem Sachbuch „Wer war Jack the Ripper“ zusammenfasste. Die ehemalige Polizeireporterin und Assistentin der Gerichtsmedizin beschäftigte ein ganzes Team von forensischen Medizinern, Graphologen, Kunsthistorikern, Fingerabdruck- und Papierexperten und DNA-Analytiker und kam zum Schluss, dass es nur der in München geboren Maler Sickert gewesen sein konnte.

Dieser in seiner Zeit bedeutende Maler führte nach Cornwell ein Doppelleben à la Dr. Jekyll und Mr. Hyde, streifte nächtens durch die Londoner Elendsviertel und besass eine Vorliebe für Verkleidungen, die ihm die Flucht vom Tatort erleichterte. Zudem sei er traumatisiert gewesen von einer Missbildung des Penis, dazu gefühlskalt, egozentrisch und berechnend. Cornwell erkennt die Mordtaten in seinen Werken wieder, die um 1908 entstanden. Cornwell liefert auch konkrete Beweise: Ihre aufwendige Untersuchung der Ripper-Briefe ergab die Übereinstimmung von fünf verschiedenen Wasserzeichen mit Sickert-Briefen. Eines davon stammt aus einer Papierserie, von denen überhaupt nur 6000 Blatt hergestellt wurden. Und von zwei Ripper-Briefen konnte eine DNA-Sequenz extrahiert werden, die sich auch bei zwei Sickert-Briefen findet. Während sich die Starautorin feslenfest überzeugt zeigt, dass Sickert Jack the Ripper gewesen sei, fehlt jedoch auch ihr der letzte Beweis.

Eine andere Theorie vertritt der ehemalige Polizeidetektiv Trevor Marriott. Der Hobbyhistoriker, der mehr als zehn Jahre an seinem Forschungsbericht zu Jack the Ripper arbeitete, behauptet, dass Jack the Ripper unmöglich ein Einzeltäter gewesen sein könne. Grundlage seiner Theorie ist, dass man zwei der Opfer, innerhalb von zwölf Minuten fand, weshalb es nach Meinung Marriotts mindestens zwei Täter gewesen sein müssten. Zudem könnten die Täter Ortsfremde gewesen sein oder aus der Zuhälterszene Londons kommen.

Sich nicht festlegen, sondern informieren und Material zum Fall zusammen tragen, um „die fehlenden Teile des Puzzles zu finden“ wollen die Betreiber der Internetseite http://www.jacktheripper.de. So kann heute zweifelsfrei nachgewiesen werden, dass der zu London gehörende Nebel lediglich Mythos ist. Aufgelistet werden neben den ermordeten Prostituierten auch die Reihe der potentiell Verdächtigen und die am Fall beschäftigten Ermittler. Zahlreiche Dokumente, die Ripper-Briefe und die Schauplätze runden das Bild um den berühmtesten Kriminalfall der Geschichte ab.

LakkyLady ( Gast )
Beiträge:

01.05.2005 19:40
#2 RE: Mythos „Jack the Ripper“ antworten

Was damals geschah?
Zwischen August und November 1888 fand man im Londoner Stadtteil East End die Leichen von fünf Prostituierten, entsetzlich verstümmelt, die Leiber aufgeschlitzt, Organe entnommen und die Genitalien verunstaltet. Das East End mit Whitechapel war eine der schlimmste Gegenden in ganz London. Raub, Vergewaltigung und Mord waren an der Tagesordnung. Um die gerade nächtliche Gewalt einzudämmen, liefen Polizisten Streife, ausgestattet mit Lampe, einem Knüppel und einer Trillerpfeife, um Verstärkung zu rufen.

Schon bald erhielten Presse und Polizei Hunderte von Briefen und Postkarten - teilweise sogar Organteile -, die angeblich vom Mörder stammten. Der Absender unterschrieb mit "Jack the Ripper" (der Schlitzer). Es begann ein Katz- und Maus-Spiel, bei dem unzählige Tatverdächtigte ins Visier der Polizei gerieten, doch ein Täter konnte nie gefasst, seine wahre Identität nie aufgeklärt werden. Bis heute wird spekuliert, wer Jack the Ripper wirklich war, er ist ein Mythos geblieben und gilt als der Vater aller Serienkiller.

Die Opfer

Die Zahl seiner Opfer ist umstritten. Wie beschrieben war die Gegend um die Dorset Street ein Slumviertel, in dem Mord und Totschlag nichts Ungewöhnliches waren. So hatte die Polizei Probleme die Morde von Jack the Ripper von denen anderer Täter zu unterscheiden. Bis heute werden fünf Opfer offiziell anerkannt, allerdings gibt es noch eine Reihe weiterer Morde, die auf die Rechnung von Jack the Ripper kommen könnten. Alle fünf als Opfer anerkannten Frauen gingen der Prostitution nach, was zur damaligen Zeit oft die einzige Möglichkeit war, in den Armenvierteln das Überleben zu sichern.
Vier der fünf Opfer, Mary Ann "Polly" Nicholls, Annie Chapman, Elizabeth Stride, Catherine Eddowes, alle um die 40 Jahre herum, wurden auf offener Straße umgebracht. Nur die junge und attraktive Mary Kelly war das einzige Opfer, das in einem Raum getötet und ebenfalls auf grausamste Art und Weise verstümmelt wurde. Elizabeth Stride und Catherine Eddowes wurden beide in der selben Nacht des 30. September tot aufgefunden, was einerseits die Theorie von Marriot nährte, es müssten sich um mehrer Täter handeln, andererseits beweisen könne, das Elisabeth Stride gar kein Opfer von Jack the Ripper gewesen sei, da sie auch keine weiteren Verstümmelungen hatte. Weitere mutmaßliche Opfer waren Martha Tabram, Alice McKenzie, die im Juli 1889 ermordet wurde und Frances Coles, die erst im februar 1891, also drei Jahre nach dem schrecklichen Herbst tot aufgefunden wurde. Die Tatwaffe war in allen Fällen ein Messer.



LakkyLady ( Gast )
Beiträge:

01.05.2005 19:41
#3 RE: Mythos „Jack the Ripper“ antworten

Die Verdächtigen

Die Liste der Verdächtigen ist lang. Sie reicht von John Merrick, dem Elefantenmenschen über Lewis Carroll, dem Autor von Alice im Wunderland bis hin zu Oscar Wilde. Allerdings muss gesagt werden, dass die Möglichkeiten einer kriminalistischen Aufklärung äußerst beschränkt waren. Die Abnahme von Fingerabdrücken beispielsweise gab es damals noch nicht. Die eigentlichen Tätigkeiten eines Polizisten beschränkten sich auf die Sicherung des Tatorts, dem Verhören von Zeugen, das Anfertigen von Tatortskizzen und das Schreiben eines Berichts. So verwundert es nicht, dass es mittlerweile über hundert Verdächtige und Verschwörungstheorien gibt, die sogar bis ins englische Königshaus reichen. Natürlich gerieten etliche Verdächtige ins Kreuzfeuer der damaligen polizeilichen Ermittlungen. Neben Inspektor Abberline, der Berühmtheit dadurch erlangte, weil er Informationen an die Presse weitergab, waren etliche Ermittler mit dem Fall beschäftigt. Einer von ihnen, Ermittler Sir Melville Leslie Macnaghten, verfasste 1894 ein Memorandum, dass als eines der wichtigsten Dokumente zum Fall gezählt wird. In ihm nennt Macnaghten die drei Hauptverdächtigen Aaron Kosminski, Montague John Druitt und Michael Ostrog. In einem Interview mit der Daily Mall sagte er außerdem, dass er eine klare Vorstellung davon habe, "wer er gewesen ist und wie er Selbstmord begangen hat".

Montague John Druitt

Druitt wurde von Sir Melville Macnaghten als einer der Hauptverdächtigen genannt und wird folgendermaßen beschrieben: "Ein Doktor, der aus einer angesehenen Familie stammt. Seine Leiche wurde am 31. Dezember aus der Themse gezogen, etwa sieben Wochen nach dem Mord. Er war sexuell gestört und aufgrund einer geheimen Information, zweifle ich zwar ein wenig daran, aber seine eigene Familie glaubt, dass er der Mörder war".

Aaron Kosminski

Auch Kosminski ist auf der Liste von Macnaghten ganz oben. Der Ermittler schreibt über den Verdächtigen in seinem Bericht Folgendes: "Kosminiski ist ein polnischer Jude und Einwohner in Whitechapel. Dieser Mann verfiel dem Wahnsinn, da er sich über viele Jahre hinweg dem Laster der Selbstbefriedigung hingegeben hatte. Er hatte einen großen Hass auf Frauen, besonders auf Prostituierte und er hatte starke mörderische Neigungen: er wurde etwa im März 1889 in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen. Es gab viele Sachverhalte in Verbindung mit diesem Mann welche ihn zu einem überzeugenden Verdächtigen machten".

Michael Ostrog

Ostrog wird ebenfalss im Memorandum von Macnaghten genannt und wird folgendermaßen beschrieben: "Michael Ostrog, ein verrückter russischer Arzt und ein Sträfling, und ohne Frage ein mörderischer Wahnsinniger. Man sagt ihm nach, dass er Frauen gegenüber gewohnheitsmäßig grausam war und dass er lange Zeit chirurgische Messer und andere Instrumente bei sich trug. Seine Vorgeschichten waren von aller schlimmster Sorte und sein Aufenthalt zur Zeit der Whitechapel Morde konnte nie hinreichend geklärt werden. Er ist noch am Leben".

LakkyLady ( Gast )
Beiträge:

01.05.2005 19:42
#4 RE: Mythos „Jack the Ripper“ antworten

Täterprofil

Wie schon gesagt ist die Liste der Verdächtigen unendlich, die sogenannten Ripperologen, die sich oft jahrelang mit dem Fall befassten und immer noch befassen, bringen, ähnlich wie die Starautorin Cornwell mit dem Maler Sickert immer neue Namen ins Gespräch. So wurde 1913, 25 Jahre nach den Morden, in einem Brief des Ermittlers Littlechild erstmalig der amerikanische Quacksalber Francis Tumblety als Verdächtiger genannt. 1970 präsentierte Ripperologe Bruce Paley nach 15 Jahren Recherche den Lebensgefährten des Opfers Mary Kelly Joseph Barnett als Jack the Ripper.
Einige Hinweise aus dem Tathergang lassen allerdings auf ein bestimmtes Profil des Täters schließen. So wurden die Opfer nur am Wochenende umgebracht, wonach es sich beim Täter wahrscheinlich um eine berufstätige Person gehandelt haben musste. Auch musste der Täter aufgrund der Art und Weise der Verletzungen anatomische Kenntnisse besessen haben oder zumindest geschickt mit dem Messer gewesen sein. Dies beschränkt den Täterkreis möglicherweise nur auf Ärzte, Metzger, Schuhmacher oder Hebammen.
Auch wenn sich die Ermittlungsmethoden immer weiter verbessern und verfeinern, DNA-Anlalysen und forensische Aufklärungsmethoden die Arbeit der Kriminalisten unterstützen, wird der Fall des Jack the Ripper wohl nie eindeutig gelöst werden können. Wir haben versucht, diesen Fall zu entmystifizieren, wer sich tiefer mit der Materie beschäftigen möchte, ist herzlich auf die größte deutsche Informationsseite rund um das Thema Jack the Ripper eingeladen. Den Betreibern der Seite danken wir für die bereitgestellten Informationen und Bilder!

minka11 Offline

Admin


Beiträge: 18.035

05.05.2005 01:01
#5 RE: Mythos „Jack the Ripper“ antworten







an alle,
schön euch hier zu sehen!!!
wuensche euch hier viel spass!!!

minka11

katki Offline

Moderatorin


Beiträge: 3.038

29.05.2005 21:14
#6 RE: Mythos „Jack the Ripper“ antworten

ich persönlich denke,das es walter richard sickert war!!!!
ein maler,wenn mich nicht alles täuscht...
durchgeknallt,abartig...



liebe grüße britta

wer nur ein einziges leben rettet,
rettet die ganze welt!!!

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