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 Tiere
minka11 Offline

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13.05.2005 20:28
Hunde antworten

Zweck der Hundehaltung
Hunde begleiten Menschen nun schon seit über 10.000 Jahren. Ob sie als Wölfe vom Menschen domestiziert wurden oder von selbst zum Menschen kamen, weil er sie mit seinen Abfällen anlockte, ist nachträglich schwer festzustellen. Je nach Bedarf und Kulturkreis dienen sie heute dem Schutz von Haus, Hof und Besitzer, übernehmen spezielle Arbeiten bei der Jagd, dem Hüten und Treiben des Viehs, der Verletztensuche nach Katastrophen, Trag- und Zugarbeiten, Trüffelsuche usw. Hunde können blinden Menschen und Rollstuhlfahrern eine sehr weitreichende Hilfe sein. Leider dienen Hunde - wie andere Haustiere auch - in bestimmten Teilen der Welt, besonders in Fernost, immer noch der Ernährung von Menschen. Aber auch die scheinbar nutzlosen Hunde, die alte Menschen an der Leine herumführen oder die mit Kindern spielen, haben ihre Aufgabe als Gesellschafter und Freund gefunden. Gerade solche Hunde tragen sehr zur Gesundheit ihrer Menschen bei. Dies gilt körperlich, da sich Menschen ohne Hund grundsätzlich weniger bewegen als solche mit Hund, aber auch psychisch, da Hunde Leben und Fröhlichkeit ins Haus bringen und traurige Menschen trösten und ablenken.







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minka11

minka11 Offline

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Beiträge: 18.035

13.05.2005 20:34
#2 RE:Hunde antworten

Überlegungen vor der Anschaffung eines Hundes
Zunächst sollten Sie gut überlegen, welche Rasse Sie bevorzugen oder zumindest, wie groß der Hund ungefähr werden soll, ob es ein temperamentvoller oder ein ruhiger Hund sein soll und ob Sie langes oder kurzes Haar pflegen möchten. Die etwa 400 Hunderassen, die es weltweit gibt, unterscheiden sich nicht nur äußerlich voneinander.
Einen Welpen bekommt man in der Regel über den Tiermarkt in der Fachpresse, in der Tageszeitung oder über spezielle Internetseiten. Erschrecken Sie nicht, wenn er über 600 Euro kosten soll. Bekommen Sie dafür einen gut gepflegten, gesunden Welpen, ist er es wert. Erkundigen Sie sich vor dem Kauf eines Welpen nach den Bedingungen, die in dem Verein gelten, der ihm sein "Papier", also seinen Abstammungsnachweis (=Stammbaum, =Ahnentafel) ausstellt. Darf eine Zuchthündin nach Vereinssatzung öfter als einmal pro Jahr werfen oder werden keine tierärztlichen Untersuchungen vor der Zulassung zur Zucht verlangt, ist es kein guter Verein.

Lassen Sie sich vom Züchter erzählen, wann die Mutter der Welpen das letzte Mal geworfen hat (wenn es nicht der erste Wurf ist), ob sie jemals krank war und ob es bei der Geburt oder in der Aufzucht der Jungen Probleme gab. Eine entsprechende Vorgeschichte wäre ein schlechtes Vorzeichen. Versuchen Sie, ein längeres Gespräch mit ihm zu führen. Wenn er in Ordnung ist, wird er spontan und ehrlich antworten. Fragen Sie ruhig nach dem Gesundheitszeugnis zur Zuchtzulassung der Mutter und lesen Sie es (kritisch!) selbst. Zuchttiere - auch Hündinnen! - sollten meiner Meinung nach immer absolut HD-frei sein. Es gibt auch andere Erbkrankheiten, von denen Zuchttiere frei sein sollten (s. u.). Die Welpen sollten auf jeden Fall geimpft und mit einer eindeutigen Nummer tätowiert oder gechipt sein, die in der Ahnentafel aufgeführt ist. Die Kennzeichnung mit implantiertem Mikrochip setzt sich mehr und mehr durch, weil sie als fälschungssicher gilt.

Beobachten Sie die Mutter und ihre Welpen gut, um eventuell gestörte Verhaltensweisen, z. B. Agressivität oder Angst zu entdecken. So etwas kann sich vererben. Natürlich sollten die Welpen artgerecht mit ihrer Mutter gemeinsam untergebracht sein. Sie müssen einen sauberen, gut gepflegten Eindruck machen, nicht mager oder fett wirken und munter spielen. Ich würde niemals einen Welpen aus Zwingerhaltung nehmen, wo mehr als zwei Würfe gleichzeitig betreut werden, weil wahrscheinlich ist, dass er in der Prägephase zu wenig Kontakt zu seinen Menschen hatte. Auch bei einem Bestand von insgesamt über zehn Tieren, die ständig gehalten werden, wäre ich skeptisch. Zwar behauptet inzwischen jeder Züchter, die Hundezucht sei sein Hobby, aber das müssen wir ihm nicht unbedingt glauben. Tiere vom Händler haben (wie leider auch viele Tiere aus dem Tierheim) meistens irgendeinen Schaden (mindestens einen!). Bei ihnen ist klar, dass sie aus rein kommerzieller Massenzucht stammen. Sie sind i.d.R. zu wenig zugefüttert worden und krank. Manche Hunde aus reinen Vermehrungsbetrieben entstammen Inzest-Paarungen, weil es für den Züchter das einfachste war, den Vater auf die Tochter zu lassen. Dann sind Erbkrankheiten erst recht wahrscheinlich. "Züchter", die mehrere Rassen anbieten, sind meistens Händler. Schon durch den Transport zum Händler kann ein lieblos verpackter Welpe einen psychischen Schaden erleiden, der ihn sein Leben lang ängstlich oder agressiv macht. Dazu kommt mangelnder Kontakt in der Prägephase. Wer soviel Zeit hat, dass er sich einen solchen Hund zumuten will, sollte lieber gleich zum Tierheim fahren und dort ein gutes Werk tun. Dort stimmt dann auch der Preis. Manche Tierheim-Hunde sind ganz tolle Burschen, deren Schuld es wirklich nicht war, dass sie ins Tierheim kamen. Andere dagegen haben leider schlechte Erfahrungen gemacht, beißen in bestimmten Situationen (Vorsicht! Sie wissen nicht in welchen!), sind ständig laut oder haben andere Unarten, die man ihnen nur schwer wieder abgewöhnen kann.

Ich persönlich bevorzuge Hobby-Hunde "vom Teppich", also von Einzel-Hündinnen-Haltern, weil diese auf jeden Fall genug Beachtung und Liebe während ihrer Prägephase erfahren haben. Letzteres wäre mir, wenn ich nicht selbst später züchten will, wichtiger als eine Ahnentafel. Bei Rassehunden "ohne Papiere" ist jedoch wahrscheinlich, dass keine Untersuchung an den Elterntieren vorgenommen wurde. Vielleicht sind aber die Elterntiere aus unterschiedlichen Vereinen und die Welpen wie viele Mischlinge durch weniger Inzucht gesünder als anerkannte Rassevertreter. Bei Mischlingen setzen sich oft die gesünderen Gene durch. Fragen Sie, was die Elterntiere können und gelernt haben, wie mit ihnen gespielt oder gearbeitet wird. Haben die Tiere eine Ausbildung, ist das für ihr Wesen und ihre Gesundheit ein gutes Zeichen. Elterntiere, die die Türen selbst öffnen gelernt haben, haben wahrscheinlich auch intelligenten Nachwuchs. Wägen Sie selbst ab.

Der Welpe muss einen gesunden Eindruck machen. Dazu gehört nicht nur, dass sein Fell weich und sauber und frei von Ungeziefer ist, sondern auch, dass die Zahnstellung stimmt und dass kleine Rüden zwei Hoden ertasten lassen. Sonst können Probleme und beachtliche Tierarzt-Rechnungen auf Sie zukommen.

Nehmen Sie sich auf jeden Fall genug Zeit, bevor Sie sich für den Kauf eines Hundes entscheiden. Sie verbringen möglicherweise die nächsten 18 Jahre mit ihm! Sehen Sie in der Rubrik "Tiermarkt" wochenlang zur von Ihnen gewählten Rasse keine Anzeige von seriösen Züchtern, können Sie versuchen, anders an Züchteradressen heranzukommen, z. B. über Ausstellungen oder, indem Sie Besitzer schöner Rassevertreter auf der Straße fragen, woher sie ihren Hund haben. Wenn Sie Glück haben, lernen Sie so einen Züchter kennen, der bereits schöne Welpen hat, aber in einer anderen Stadt bzw. Zeitschrift inseriert. Gute Erfolgsaussichten bietet neuerdings auch eine Suche im Internet. Für einen guten Hund sollte man keine Wege und Kosten scheuen. Vielleicht gefallen Ihnen die Zuchttiere eines bestimmten Züchters schließlich so gut, dass Sie gerne bereit sind, für einen solchen Hund noch eine Weile auf der Warteliste zu stehen. Dass ein Welpe "süß" ist, reicht nicht für eine Kaufentscheidung. Bleiben Sie sachlich! Üben Sie also schon jetzt etwas, was Sie ohnehin noch brauchen werden, wenn Sie Ihren neuen Liebling erst zu Hause haben: Geduld!








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minka11

minka11 Offline

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13.05.2005 20:36
#3 RE:Hunde antworten

Wann und was gefüttert wird
Welpen müssen vier, später drei Mahlzeiten pro Tag bekommen. Man kann Fertigfutter verwenden, sollte aber Calcium- und Vitamin-D-Präparate in angemessener Dosierung zufüttern. Ich gewöhne meine Hunde auch an Reis, Hafer-, Kartoffel- und Mehlbrei sowie nicht blähendes pürriertes Gemüse und Kräuter wie Löwenzahn, Wegerich und Brennessel. Etwas Dosenfutter wurde lange untergemischt, damit den Hunden das essen schmeckte. Da wir zur Rudelernährung neuerdings frische Metzgereireste zur Verfügung haben, ersetzt die fette Brühe der gekochten Reste das Dosenfutter. Da unsere Hunde z.Z. täglich Knochen fressen, hilft der dazu gefütterte Brei, die aufgenommenen Splitter ungefährlich durch den Magen-Darm-Trakt der Tiere zu lenken und vermeidet Verstopfung. Spätestens dann, wenn ein Hund wegen einer Magen-Darm-Infektion Diät verordnet bekommt, macht sich bezahlt, dass der Hund solchen Brei frisst. Dazu kommt bei meinen Hunden, dass sie durch diese eiweißarme, vitaminreiche Ernährung wiederholt von einzelnen kleinen Ekzemen befreit werden konnten. Letztere traten aus verschiedenen Gründen auf, z.B. nachdem verstärkt bestimmte Trockenfutter-Sorten als Belohnungshäppchen gegeben wurden, die offenbar Allergien verursachten. Sie traten auch auf, wenn ich über Winter lange nicht dazu kam, frische Pflanzen unterzumischen, was auf Vitaminmangel schließen ließ. Mitunter traten sie auch wegen Flohbefall oder Mückenstichen in heißen Phasen des Hochsommers auf.
Junghunde bekommen grundsätzlich noch zwei Mahlzeiten am Tag. Ein Fastentag pro Woche wird eingeführt. Was unterwegs als Belohnung für erfüllte Aufgaben verteilt wird, muss vom Futter in der Futterschüssel wieder abgezogen werden. Bei meinen Hunden gab es Trainingsphasen, in denen so das gesamte Futter tagelang draußen verteilt wurde (Ohne Preis kein Fleiß und umgekehrt). Belohnungsfutter war bei uns lange Trockenfutter, obwohl ich es sonst nicht gerne gab. Es enthält außer den Zutaten, die der Hundeernährung dienen, EWG-Zusatzstoffe, Antioxidantien und sogar Farbstoffe. Letztere sind nur für unsere Augen beigemischt, denn Hunde beurteilen Futter nach seinem Geruch und nicht nach seiner Farbe. Ihre Farbwahrnehmung ist weniger ausgeprägt, als bei uns. Jedenfalls können meine Hunde rot nicht deutlich von grün unterscheiden. Diese Unfähigkeit nutzte ich aus, um sie beim Suchen nach dem Geruchssinn arbeiten zu lassen, ohne selbst das geworfene winzige rote Ding aus den Augen zu verlieren. Inzwischen bekommen meine Hunde auch unterwegs als Belohnung gekochte Fleischbröckchen aus den Metzgereiresten. Sie schmecken den Hunden besser, als jedes Trockenfutter und motivieren sie daher besonders stark, das Richtige zu tun. Ich lernte, mit fettigen Fingern klar zu kommen bzw. genug Stoff-Läppchen zum Finger Säubern mitzunehmen.

Erwachsene Hunde ab anderhalb Jahren bekommen bei mir nur noch eine Mahlzeit. Das Futter bereite ich oft in großen Portionen zu. Es stand früher im Sommer maximal eine Viertelstunde herum. Was nicht in dieser Zeit gefressen wurde, war zuviel. Es wanderte in den Kühlschrank bis es zur nächsten Mahlzeit erneut serviert und weiter gefressen wurde. Erst wenn die Futterschüsseln leer waren, bereitete ich die nächste Portion zu. Wir gehören nicht zu den Menschen, die Nahrungsmittel schlecht werden lassen oder einfach so achtlos wegwerfen. Das hat mit Geiz nichts zu tun, sondern mit Achtung vor der Natur und der Schöpfung. Im Winter durfte das Futter in der Hütte stehen bleiben, bis es gefressen war. Die Gefahr, dass es schlecht wurde, bestand hier dann noch weniger als im Kühlschrank. In harten Frostphasen musste es einige Stunden vor den Mahlzeiten hereingeholt und aufgetaut werden, damit die Hunde wieder fressen konnten. Gefrorenes Futter wird zwar u.U. auch gefressen, ist aber ungesund und kann z.B. Durchfall verursachen.

Seit wir ein ganzes Rudel versorgen und die leckeren Metzgereireste einbeziehen, wird alles, was ich hinstelle, sofort gefressen. Ich koche allerdings auch diese Portionen für jeweils 3-4 Tage im Voraus. Zum Glück haben wir jetzt einen Kühlraum, der ohne Fenster direkt am Berg liegt und auch an heißen Sommertagen unter 15 °C kühl bleibt, so dass die Aufbewahrung des Futters kein Problem darstellt.

Hat ein Hund auch nur geringfügig Übergewicht, bekommt er eine Weile weniger in den Futternapf, als er gerne hätte. Übergewicht hat ein Hund, sobald man mit den Fingern aufdrücken muss, um die Rippen zählen zu können.

Das wichtigste aber, was bei uns zu Hause ständig herumsteht, ist Wasser. Nichts anderes bekommen die Hunde zu trinken. Es wird zweimal täglich erneuert, die Schale dabei ausgewaschen. Vor allem dann, wenn die Hunde viel Trockenfutter bekommen und wenn es im Sommer heiß wird, muss immer frisches Wasser zur Verfügung sein. Auf Reisen und langen Wanderungen habe ich immer einen ausgewaschenen Margarinetopf als Wassernapf und eine Wasserflasche ohne Kohlensäure für die Hunde bei.

Hier trage ich Gladess über ca. 90°C heißen Boden, auf dem meine Sandalensohlen gerade schmelzen, zu einem schattigen Rastplatz im sommerheißen Arizona. Sie trägt schon einmal ihren Wassernapf, den ich gleich füllen muss ("Bring!").








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minka11

minka11 Offline

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13.05.2005 20:38
#4 RE:Hunde antworten

Mit Rücksicht auf das Gebiss
Meine alte Gladess beherrschte das Festhalten so perfekt, dass ich sie an einem Tauzieh-Spielzeug mehrfach um mich herumschleudern konnte. Sie liebte dieses Spiel. Eine Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Hund gesunde Gelenke hat, denn die Belastung bei der Landung kann stark sein. Für das Zahnbett ist dieses Training optimal. Eine Lockerung der Zähne wird durch dieses Training bis in das hohe Alter unterbunden. Mein jetziges Rudel "pflegt" die Zähne durch tägliches Knochen Fressen.
Eine Voraussetzung für ein gesundes Gebiss ist jedoch, dass die Ernährung eiweißarm genug ist, also nicht zuviel Fleisch enthält. Gladess verlor in ihren fast 16 Jahren keinen einzigen Zahn! Meine Hunde bekommen täglich Mehl- oder Haferbrei mit Brühe, Butter oder Käseresten und im Mixer pürrierten Salat-, Kräuter- und Gemüseresten. Möhren-Schrab-Abfall kommt bei uns grundsätzlich noch am gleichen Tag roh in das Hundefutter. Auch die als Unkraut gejäteten Vogelmiere- und Löwenzahnpflanzen sowie einige andere ungiftige Kräuter kommen so noch am gleichen Tage ins Futter. Solche Beigaben reduzieren den Eiweißgehalt pro Mahlzeit und enthalten zusätzliche Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Vitaminmangel kann dazu führen, dass Hunde Exzeme entwickeln oder Hasenköttel und Mist fressen. Diese Störungen beobachte ich bei meinen Tieren nicht.







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13.05.2005 20:40
#5 RE:Hunde antworten

Kämmen als Gesundheitsvorsorge und Liebesbeweis
Das Kämmen ist nicht nur bei langhaarigen Hunden zur Pflege des übermäßigen Fells notwendig. Natürlich kommt ein kurzhaariger Hund mit seinem Fell grundsätzlich alleine klar. Bei solchen Hunden ist das Kämmen mit einer weichen Bürste dennoch zu empfehlen, damit Zecken oder Flöhe und Ekzeme rechtzeitig gefunden werden. Ekzeme gehen häufig auf zu eiweißreiches, vitaminarmes oder Allergien erzeugendes Futter zurück oder hängen mit zu häufigem, in wenigen Fällen auch zu seltenem Baden zusammen. Aber auch Luftabschluss unter verfilztem Haar kann Exzeme auslösen.
Darüberhinaus ist der Körperkontakt gut für die Beziehung zum Hund. Aron erwidert die beim Kämmen empfundene Zuneigung durch Anknabbern meines Ärmels. "Stopp!" ist der Begriff, den der Hund sich beim Kämmen einprägen darf. Dieser Begriff wird natürlich auch draußen geübt, besonders an der Straße.
Das Kämmen erfolgt grundsätzlich mit dem Strich. Mit der anderen Hand wird das Haar zurückgehalten, damit bis auf die Haut herunter gekämmt werden kann.







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13.05.2005 20:41
#6 RE:Hunde antworten

Die Augen der Hunde
Die Augenwinkel müssen täglich darauf kontrolliert werden, ob sich in ihnen irgendwelche Rückstände gesammelt haben. Diese werden mit einem sauberen Taschentuch entfernt, sonst können sich Entzündungen einstellen. Die Augen dürfen nicht dauerhaft gerötet sein. Eine sehr leichte Bindehautentzündung kann auf Zugluft z. B. beim Autofahren zurückgehen und tags drauf von alleine wieder verschwunden sein. Ist sie noch vorhanden, muss der Tierarzt um Hilfe gebeten werden. Bindehautentzündungen können auch durch den mitunter als gewaltfreie Negativ-Einwirkung propagierten Einsatz der Wasserpistole oder Sprühflasche ausgelöst werden.
Die Nickhaut, das dritte Lied, ist bei Gladess Auge gut zu sehen.

Getrübte Linsen sind bei alten Hunden keine Seltenheit. Meine alte Gladess hat in den letzten elf Jahren vor der Aufnahme des hier gezeigten Bildes Hochgebirgstouren und Urlaub unter subtropischer Sommersonne erlebt, immer verbunden mit starker UV-Licht-Belastung. Diese fördert das Trüben der Linsen. Im übrigen ist die Linsentrübung wie viele andere Krankheiten Veranlagung. Tritt die Linsentrübung bereits beim jungen Hund auf, kann er in der Tierklinik Kunststofflinsen eingesetzt bekommen. Obwohl es die Linsen meiner elfjährigen Gladess dem Tierarzt unmöglich machten, bis auf die Netzhaut hindurchzuleuchten, erfüllten sie ihre Aufgaben noch so wie immer und bei ausreichender Beleuchtung schien ihr das Sehen bis zum Schluss nach fast 16 Jahren keine Probleme zu bereiten. Eine weit einschneidendere Altersschwäche stellte sich bei ihr mit 12 Jahren ein, als sie taub wurde. Dadurch gewannen ihre trüben Augen für uns extrem an Bedeutung. Da sie sich durch Handzeichen sehr gut lenken ließ, erwuchs aus dieser Alterstaubheit kein wirkliches Problem und sie behielt die gewohnte Freiheit. Darüberhinaus war sie kerngesund und fit.







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13.05.2005 20:42
#7 RE:Hunde antworten

Krallen dürfen nicht zu lang sein
Die Krallen eines Hundes dürfen nicht zu lang werden. Sonst ist der Hund unfähig, seine Pfoten beim Stehen und Laufen vernünftig zu halten. Weitere Probleme stellen sich ein, wenn die lebendige Füllung (Blutgefäße) der Kralle zu weit nach vorne wächst. Dann besteht die Gefahr, dass sie verletzt wird und sich entzündet. Man ist dann auch kaum noch in der Lage, mit einer Krallenschere die Kralle sinnvoll zu kürzen, ohne den Hund zu verletzen. Man sollte dann in kurzen Abständen sehr behutsam nur ganz wenig kürzen oder - noch besser - gleich den Tierarzt mit einbeziehen. Bei meinen Hunden habe ich lange keine Krallenschere eingesetzt, da meine Tiere genug über Asphalt und Beton bewegt wurden. Erst hier im Harz, wo wir fast ausschließlich auf Waldwegen unterwegs sind, musste ich mich an diese Art der Krallenpflege gewöhnen. Dabei ist wie gesagt wichtig, dass die Blutgefäße innerhalb der Kralle nicht angeschnitten werden. Werden sie verletzt, blutet die Kralle stark. Das ist es für den Hund sehr schmerzhaft.
Eine Sonderstellung unter den Krallen nimmt die fünfte, die "Wolfskralle" ("Daumen-"Kralle) ein, weil sie bei der normalen Bewegung nicht abgenutzt wird. Sofern sich der Hund diese Krallen nicht beim Putzen der Pfoten selber kürzt, muss man hier gelegentlich nachhelfen. Dasselbe gilt für die bei manchen, meist französischen, Hunderassen zum Rassestandard gehörende 5. (oder gar 5. und 6.) Kralle der Hinterpfoten, die (doppelten) "Afterkrallen". Briard und Beauceron sind Beispiele. Treten solche Degenerationserscheinungen bei anderen Rassen oder Mischlingen auf, entfernt der Tierarzt sie häufig unter Narkose, da mit ihnen oft Verlezungsgefahr verbunden ist.







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13.05.2005 20:43
#8 RE:Hunde antworten

Ohren-Kontrolle
Einmal pro Woche sollte man in die Ohren des Hundes schauen. Schorfige Ablagerungen, rote Stellen oder auffälliger Geruch deuten auf Krankheiten hin. Auch wenn sich der Hund oft an den Ohren kratzt und Sie keine Flöhe oder Zecken an oder hinter dem Ohr finden, sollten Sie zum Tierarzt gehen. Allen Untersuchungen zum Trotz kann sich eines Tages eine unheilbare Alterstaubheit einstellen. Dann ist das Sehvermögen wichtig, um mit dem Hund kommunizieren zu können






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13.05.2005 20:46
#9 RE:Hunde antworten

Zähne und Zahnstellung
Arons Zahnstellung ist in Ordnung. Vor dem Kauf eines Hundes sollte man ihm auf jeden Fall ins Maul schauen. Die Zähne müssen beim Collie wie bei Wölfen in einem Scherengebiss stehen. Dazu gehört, dass die oberen Schneidezähne minimal vor den unteren schließen. Die Fangzähne greifen aneinander vorbei und zeigen leicht auswärts, so dass sie das gegenüberliegende Zahnfleisch nicht verletzen. Nicht alle Hunde haben diese Zahnstellung. Erkundigen Sie sich nach dem Standard Ihrer Rasse. Die Fangzähne müssen weit genug nach außen gerichtet sein. Wird aufgrund einer Fehlstellung das Zahnfleisch ständig verletzt, quält es den Hund. Schlimme Entzündungen können folgen. Fehlstellungen im Gebiss sind oft genetisch bedingt und deuten auf Fehler in der Zucht hin (Inzucht?). Obwohl sie inzwischen von manchen Tierärzten korrigiert werden können, ist ein Welpe mit Fehlstellungen im Gebiss auf keinen Fall den vollen Preis wert. Mit ihm darf niemals gezüchtet werden und je nach Ausprägung der Fehlstellung der bleibenden Zähne müssen Sie mit erheblichen Tierarztkosten rechnen.
Die Zähne eines Hundes sollten alle paar Wochen von Zahnstein befreit werden. Kratzt man den Belag so regelmäßig ab, "versteinert" er gar nicht erst soweit, dass der Tierazt ihn abschleifen muss. Obwohl der Hund es nicht gerade liebt, wenn in seinem Maul herumgeputzt wird, lässt sich ein ordentlich untergeordneter Hund von seinem Chef die Prozedur gefallen. Meinen Hunden kann ich auch mit Zahncreme und Zahnbürste die Zähne putzen. Das tue ich ihnen jedoch nur einmal im Jahr an, weil ich es für ungesund halte, dass sie die Zahncreme fressen. Den Zahnbelag werden die Hunde so am gründlichsten los. Sonst genügt es, den Belag mit den Fingernägeln und der Nagelfeile oder mit dem Zahnsteinentferner abzuschaben. Letztere sind im Fachhandel erhältlich.
Das Fangöffnen sollte schon beim Welpen gelegentlich geübt werden, damit es der erwachsene Hund selbstverständlich findet.
Gladess Schneidezähne waren nach 11 Jahren stark abgekaut. Das lag daran, dass sie elf Jahre lang bei uns für das erste Vorspülen der Kochtöpfe verantwortlich war. Da ich eine schlechte Hausfrau und eine noch schlechtere Köchin war, konnte sie oft angesetzte Reste mit den Schneidezähnen abkratzen. So erklärte sich deren starke Abnutzung. Ich überließ ihr fortan keine Kochtöpfe mehr, damit die Zähne nicht bis auf den Nerv abgekaut wurden, was für sie schmerzhaft gewesen wäre. Sie hatte bis zum Schluss keine Probleme, wenn man ihr "auf den Zahn fühlte".
Verglichen mit Gladess abgekauten Schneidezähnen, sind Arons richtig lang.








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