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Dieses Thema hat 8 Antworten
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 Tiere
minka11 Offline

Admin


Beiträge: 18.035

13.05.2005 20:51
Katzen antworten

die katze
Die Katze erlebte die erste große Zeit der Verehrung im alten Ägypten zur Zeit des bekannten Pharaos Tut-ench-Amuns und des mächtigen Pharaos Ramses (um 1500 - 1000 v.Chr.). Sie verkörperte unter den Göttergestalten die schönste und edelste Göttin - die Göttin Bastet.

Die Katze symbolisierte fette Jahre und somit Fruchtbarkeit. Deshalb wurde die Tötung einer Katze auch als Todsünde betrachtet und mußte mit dem Leben bezahlt werden.

Strenge Regelungen verboten die Ausfuhr von Katzen aus Ägypten, da sie als wertvolles und heiliges Gut galten. Doch gerade dieses Verbot veranlaßte fremde Völker, ständig Schmuggel-Versuche zu unternehmen. Die Phönizier waren die ersten „Katzen-Schmuggler". Mit ihnen kam die Katze nach Italien, Gallien und Britannia.

Auch in China wurde die Katze verehrt. Es hieß, sie hätte eine Seele. Im Buddhismus ranken sich viele Legenden. Auch Mohammed (um 570 - 632 n. Chr.) konnte sich nicht dem Einfluß der Katze entziehen. Einer alten Geschichte zufolge soll er seine Lieblingskatze Muessa stets im weiten Ärmel seines Gewandes bei sich getragen haben. Als er einmal zum Gebet gerufen wurde und Muessas Schlaf nicht stören wollte, schnitt er kurzerhand den Ärmel ab. Er ging dann einfach ärmellos zum Gebet.

Aus der christlichen Geschichte wurde eine ähnliche Geschichte überliefert. Ein Wandermönch hörte im Jahr 600 n.Chr. das Postulat von Papst Gregor in Rom. Dieser verkündete: „Opfert Euer Liebstes!" Der arme Mönch holte ein Kätzchen aus seinem Ärmel hervor. Der Papst jedoch winkte lächelnd ab und holte aus seinem Ärmel ebenfalls eine Katze.
Der Weg zum Heimtier
Schon vor 60 bis 70 Millionen Jahren zogen erste, den Katzen ähnliche Tiere durch die Wälder. Die spätere Wildkatze der Gattung „Felis" gilt als der direkte Vorfahre der Hauskatze. Die Ähnlichkeit ist unbestreitbar.

Wann die ersten Katzen zu Hauskatzen wurden, ist bis heute ungeklärt. Fest steht, daß zwischen den ersten Nachweisen von Katzenhaltung und der echten Domestikation Jahrtausende liegen. Ein Grund dafür könnte die einzelgängerische und unabhängige Art der Katze sein. Katzen mögen kein Nomadenleben und wohnen gerne in einem sicheren, beständigen Zuhause. Deshalb geht man davon aus, daß die Katze sich erst dann mit dem Menschen anfreundete, als dieser anfing, sich einen festen Wohnsitz zu suchen.

Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, daß nicht der Mensch die Katze zähmte, sondern die Katze sich dem Menschen aus freiem Willen anschloß. Der Mensch hat dabei nie ihre sozialen Kontakte kontrolliert, die Katze sich aber trotzdem beständig weiterentwickelt. Mit anderen Worten: die Katze hat sich selbst domestiziert!

Wahrscheinlich fand die erste Domestizierung in Ägypten statt. Die reichen Kornkammern zogen reihenweise Ratten und Mäuse an, diese wiederum die Katzen. Erst wurden sie von den Menschen nur geduldet, doch schon bald erkannte man ihren Nutzen und kurze Zeit später wurden sie über alles geliebt und verehrt.







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minka11

minka11 Offline

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Beiträge: 18.035

13.05.2005 20:52
#2 RE:Katzen antworten

Artgerechte Ernährung
Jede Katze muß so ernährt werden, daß ihr Nährstoffbedarf voll gedeckt wird. Eine artgemäß gefütterte, gesunde Katze ist an ihrer Umgebung interessiert, hat klare Augen und ein dichtes, glänzendes Fell. Mit der Nahrung nimmt die Katze die Nährstoffe auf, die sie benötigt, um zu leben. Gleich ob sie atmet, schleicht, läuft, springt, miaut oder schnurrt, sie verbraucht Energie. Diese steckt in den chemischen Bausteinen der Nahrungsmittel. Bei der Katze stellen vor allem Fette die Energiequellen dar, welche der Körper braucht, damit
die Körpertemperatur ständig bei etwa 38,5 Grad gehalten wird,
die Muskulatur bewegt werden kann,
das Nervensystem optimal funktioniert,
das Wachstum bei jungen Tieren gewährleistet ist.
Kohlenhydrate sind für die Katze kein lebensnotwendiger Nährstoff, dienen aber auch als Energielieferant. Eiweiße (Proteine) sind unbedingt erforderliche Nährstoffe, da sie Aminosäuren bereitstellen, die neben vielen weiteren Aufgaben für das Wachstum und die Neubildung von Körpergewebe verantwortlich sind. Die Katze braucht sehr viel Eiweiße, pro Kilogramm Körpergewicht doppelt soviel wie beispielsweise ein Hund. Den Körper von Katze und Mensch eint eine Besonderheit, ein altes Gesetz der Natur: Überschüssige Energie wird nicht in Form von Wärme abgegeben, sondern in Fett umgewandelt und gespeichert. Früher konnte man damit für schlechte Zeiten vorsorgen, was heute in den Wohlstandsgesellschaften wohl nicht mehr gilt. Für uns und unsere Katzen gilt vielmehr: Wer zuviel ißt, wird dick. Und: Wer falsch ißt, wird krank. Es kommt daher nicht nur auf die richtige Menge der Grundnährstoffe an - sie müssen auch im richtigen Verhältnis zueinander stehen.

Fazit: Die Katze muß eiweißreich ernährt werden, in ihrer Ration sollten außerdem ausreichend Fett und können durchaus Kohlenhydrate enthalten sein. In idealer Weise wird diese Kombination heute als Fertignahrung angeboten.

Auch wenn unsere Katze Kuchen oder Reispudding frißt, gerne Mehl- oder Sahnesaucen schlabbert, wenn sie auf Kalbsleberwurst scharf ist - das alles bekommt ihr nicht. Eine Katze ist weder ein Resteverwerter noch ein Delikatessenschlucker.
[img]http://www.american-woodcats.de/img/3H_wurf_gross.jpg[/mg]





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minka11

minka11 Offline

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13.05.2005 20:54
#3 RE:Katzen antworten

katzenpflege
Von klein auf reinlich
Der Putzinstinkt ist kleinen Katzen angeboren, aber sie gehen trotzdem in ihren ersten Lebenswochen durch die strenge Putzschule der Katzenmutter. Und bereits nach sechs Wochen sorgen die süßen Kleinen selbst für beste Sauberkeit und Fellpflege.
Fellpflege muß sein
Auf ihre ausgiebige Körperpflege verwendet die Katze jeden Tag über 3 1/2 Stunden. Denn diese Hygiene ist ihr sehr wichtig: Die rauhe Zunge regt nämlich die Sekretion der Talgdrüsen an, so daß ihr Fell imprägniert und vor Wasser geschützt wird. Die Katze nimmt ihre Pfoten zur Hilfe, wenn sie mit der Zunge nicht heranreicht. Dabei funktionieren die kleinen Vordertatzen wie echte Bürsten.

Generell pflegt sich die Katze ganz allein. Aber sie läßt sich gern ab und zu ein wenig helfen. Mit Staubkamm und Bürste kann der Mensch ihr bei der Fellpflege assistieren. Langhaarkatzen sollten täglich gebürstet werden, damit das Fell nicht verfilzt, die feine Unterwolle keine Kletten bildet und sie beim Putzen nicht zu viele Haare verschluckt. Im übrigen genießen es die meisten Katzen sehr, gebürstet zu werden.

Katzenwäsche und mehr
Eigentlich können sich Katzenhalter glücklich schätzen: Ihre Katze besorgt ihr tägliches Pflegeprogramm gründlich und eigentlich ohne Hilfe. Denn die tägliche Körperpflege dient nicht nur der Schönheit, sondern vor allem der Gesundheit. Darüber hinaus aber können Sie in puncto Hygiene noch etwas für sie tun.







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minka11

minka11 Offline

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13.05.2005 20:55
#4 RE:Katzen antworten

Katzenschlaf
15 Stunden eines Tages verbringt die Katze schlafend und dösend.
Katzenschlaf ist nicht gleich Katzenschlaf.

Im halbwachen Dämmerzustand und im leichten Schlaf bewegt sich die Katze noch. Ein Teil ihrer Sinne bleibt dabei aktiv. Wenn sie jetzt gestört wird, schreckt sie zusammen und ist murrig und abwehrend.

Der wirkliche Tiefschlaf dauert maximal vier Stunden am Tag. Die Katze sucht sich dafür einen möglichst ungestörten, zugfreien Platz aus. Meistens schiebt sie die Pfoten unter den Körper und rollt sich u-förmig zusammen. Je kälter der Schlafplatz, um so enger rollt sich die Katze zusammen, da die Körpertemperatur im Schlaf sinkt.

Katzen träumen sehr viel. Diese Träume treten nur in der Tiefschlafphase auf. Dabei schnattert und brummt sie womöglich im Schlaf. Manchmal bewegt sie sich auch und scheint Jagd auf unsichtbare Beute zu machen.







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minka11

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13.05.2005 20:56
#5 RE:Katzen antworten

Körpersprache
Wohlbefinden: Die Katze sitzt oder liegt mit freundlich entspanntem Ausdruck da. Die Ohren sind nach vorn und leicht nach außen gerichtet, die Schnurrhaare stehen seitwärts und sind wenig gefächert. Die Augen blicken ruhig und blinzeln je nach Helligkeit.
Zur Begrüßung kommt die Mieze mit hochaufgerichtetem Schwanz und erhobenem Kopf auf Sie zu. Will sie mit Ihnen schmusen, drückt sie die Augen zu und reibt schnurrend Kopf und Flanken an Ihren Beinen. Oder sie reibt den Kopf an Ihrer Hand.

Aufmerksamkeit: Die Ohren sind gespitzt und direkt nach vorn gedreht. Die Schnurrhaare sind ebenfalls nach vorwärts gerichtet und breit gefächert. Vorläufig wirkt die Katze noch ganz ruhig, nur der Schwanz wedelt sacht hin und her. Spielerisch erhebt sie die Pfote, um nach dem Objekt der Aufmerksamkeit zu haschen.

Abwehr: Die Ohren klappen seitlich weg, die Pupillen werden groß, und die Schnurrhaare legen sich zurück. Übersieht man diese Zeichen geht die Katze zur Verteidigung über, zeigt ihre Krallen und teilt ärgerliche Tatzenhiebe aus. Dabei faucht und spuckt sie, oder sie knurrt tief in der Kehle und steigert sich je nach Grad der Verärgerung bis zum schrillen Schrei.

Angriff: Angriffslustig zeigt sich die Katze hauptsächlich gegenüber einer anderen Katze. Bei zusammenlebenden Wohnungskatzen, die sich kennen, handelt es sich meist um eine Aufforderung zu einer Balgerei. Mit hochaufgerichteten Beinen baut sie sich auf, dreht die Ohren nach hinten, hat breitgefächerte Schnurrhaare und kleine Pupillen. Der Schwanz ist kurz hinter der Wurzel hakenförmig abgebogen, und seine Haare sind gesträubt. Sie duckt sich im rechten Winkel und wirft sich dann auf die andere. Diese rollt sich blitzschnell auf den Rücken und pariert mit Zähnen und Krallen. Will sie jedoch gerade nicht, senkt sie den Kopf und signalisiert Unterlegenheit. Bei Desinteresse wendet sie den Kopf weit zur Seite.

Ängstliche Zurückhaltung: Wenn sich eine Katze in ein Versteck zurückzieht, versucht sie sich erst einmal unauffällig zu machen. Die Ohren sind nach der Seite gelegt und die Schnurrhaare angelegt. Augen und Pupillen sind schmal, das Kinn ist angedrückt. Das Gesicht sieht aus wie "eingefroren", wie überhaupt alles am Körper.
Wächst die Angst, geht sie schnell zum Angriff über. Das sollten Sie wissen, wenn sie eine ängstliche Katze anfassen wollen. Ihr sträuben sich die Haare, die Ohren liegen seitwärts am Kopf an, die Pupillen sind riesengroß, der Schwanz peitscht hin und her, und womöglich stößt sie ein lautes Kreischen aus. Reden Sie lieber nur beruhigend auf sie ein, und ziehen Sie die Hände zurück, wenn Sie ein paar blutige Kratzer vermeiden wollen.






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13.05.2005 20:58
#6 RE:Katzen antworten

Lautsprache
Miauen: Katzen können in allen Tonlagen und Abstufungen miauen. Die Bedeutungen können viele Stimmungen ausdrücken: klagend, fordernd, fragend, aufgeregt.
Schnurren: Drückt Wohlbehagen und ein Gefühl der Geborgenheit aus. Katzenbabys schnurren, wenn sie trinken, Katzenmütter, wenn sie ihre Babys säugen und putzen. Jungtiere fordern erwachsene Katzen und Menschen schnurrend zum Spielen auf. Befreundete Katzen schnurren, wenn sie sich begegnen, überlegene Tiere, wenn sie sich unterlegenen nähern. Aber auch bei Krankheit und Schmerzen schnurren Katzen, ja sogar kurz vor dem Tod.

Gurren: Es ist eine Art Plaudersprache in vielen Variationen, die Katzen zu allen Lebenslagen parat haben. Gurrend fordert die Katze "ihren" Menschen auf, sich ihr zu widmen, mit sanften Gurrlauten lockt die Katzenmutter ihre Jungen.

Fauchen: Wird mit gekrauster Nase ausgestoßen und bedeutet Feindseligkeit.

Knurren: Mit diesem Laut werden Gegner gewarnt. Eine Katze stößt ihn aus, wenn sie beim Essen nicht gestört werden will.

Schnattern: Diesen Laut äußern Katzen, wenn sie durch das Fenster einen Vogel erblicken, der für sie unerreichbar bleibt. Dann fangen sie zu meckern an und klappern regelrecht mit den Zähnen.







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13.05.2005 21:02
#7 RE:Katzen antworten

Hand aufs Herz:
Eine kranke Katze muss zum Tierarzt gebracht werden. Nur er kann die richtige Diagnose stellen, also die Art der Krankheit bestimmen, und nur er kann sie erfolgreich behandeln.
Daher finden Sie hier keine genauen Behandlungsmethoden wie: "Tränende Augen, Eiterfluß aus den Augenwinkeln, verklebte Augenlider am Morgen" Krankheit: Bindehautentzündung, Behandlung: mit einer Augensalbe."
Solche Tipps sind in meinen Augen sinnlos.
Erstens weiß kein Laie, ob wirklich eine Bindehautentzündung vorliegt und zweitens bekommt man Aureomyzin-Salbe nur auf Rezept oder vom Tierarzt.






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13.05.2005 21:03
#8 RE:Katzen antworten

Krankheiten erkennen
Das untrüglichste Zeichen dafür das eine Katze krank ist erkennt man an einem ungewöhnlichen Verhalten und zwar ohne das ein äußerlicher Anlaß vorliegt (z. B. Reise, Umzug, zweite Katze im Haus).

Wenn eine sonst temperamentvolle Katze

träge und apathisch wird,
wenn sie sich verkriecht,
nicht mehr spielt - oder
wenn sie kläglich mauzend die Gesellschaft des liebsten Menschen sucht, sich aber nicht von ihm anfassen läßt,
wenn ihre Augen ständig tränen sie dauernd niest,
wenn ihr Fell trotz Körperpflege stumpf und unansehnlich wird,
wenn sie stets vergeblich das Katzenklo aufsucht,
wenn sie keinen Harn absetzen kann,
wenn Durchfall nicht enden will,
wenn die Katze mehr als 2 Tage Futter verweigert
- dann steht es mit der Gesundheit der Katze nicht zum Besten. Der Tierarzt sollte die Katze untersuchen.

Bevor man mit der Katze zu ihm geht, sollte man allerdings aufschreiben, was einem an der Katze an verändertem Benehmen und besonderen Anzeichen aufgefallen ist. Aufschreiben ist besser als nur im Kopf behalten. In der Aufregung vergisst man nämlich manches.






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minka11

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13.06.2005 09:22
#9 RE:Katzen antworten

schautt da mal rein die sind ja süüüüüüüüüüüüüüüüüüssssssssssssssssss

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minka11

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