Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden  




Wir,das Team vom Minka-Forum,heißen euch Herzlich Willkommen bei uns!!!!!!





rein schauen und hören Radio-Cux

Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 8 Antworten
und wurde 7.866 mal aufgerufen
 Tiere
LakkyLady ( Gast )
Beiträge:

07.04.2005 18:05
Schlangen antworten

Schlange (Serpentes)

* Vor 100 bis 150 Millionen Jahren entwickelten sich die ersten Schlangen. Heute gibt es nahezu 3.000 verschiedene Schlangenarten, die sich über Jahrmillionen entwickelt haben. Die verschiedenen Arten haben sich an die verschiedensten Lebensräumen und Klimabedingungen angepasst. Schlangen gibt es in fast jedem Land der Welt.


* Man gruppiert Schlangen in 18 Familien, die wiederum in Gattungen und Arten unterteilt werden. Zu den 3 primitivsten Familien gehören die Schlankblindschlangen (Leptotyphlopidae), die Amerikanischen Blindschlangen (Anomalepidae) und die Blindschlangen (Typhphlopidae). Sie unterscheiden sich von den anderen Schlangen durch einen kompakten Schädel und dadurch, dass ihre Augen entweder klein und mit Schuppen bedeckt sind oder völlig fehlen. Diese fasst man zu einer Überfamilie, den Scolecophidia, zusammen.


* Zu den weiteren 15 Familien, die man als Alethinophidia zusammenfasst, gehören die Wühlschlangen, Rollschlangen, Walzenschlangen, Schildschwänze, Spitzkopfpythons, Erdschlangen, Riesenschlangen, Pythonschlangen, Erd- oder Waldboas, Boylerschlangen, Warzenschlangen, Nattern, Erdvipern, Giftnattern und Vipern.

* In ihrem Aussehen und ihrer Größe variieren die unterschiedlichen Schlangenarten stark: Als kleinste Schlangenart gilt die Zweistreifen-Schlankblindschlange, die eine Länge von nur 10 cm erreicht. Als die größten Schlangen gelten die Große Anakonda und die Netzpython, die eine Länge von bis zu 10 m erreichen können. Allen Schlangen gemeinsam ist ihre schuppige Haut, das Fehlen von funktionsfähigen Gliedmaßen und die lange, gespaltene Zunge.

* Schlangen haben die gleichen Organe wie der menschliche Körper, was bei ihrer Körperform zunächst für Erstaunen sorgt. Die Körperorgane der Schlange sind ihrem Körperbau entsprechend anders angeordnet. So befinden sich beispielsweise Paarorgane nicht nebeneinander, sondern hintereinander.


* Die Schuppenhaut der Schlangen verbindet Schutz und Flexibilität. Die Pigmente in den Schuppen geben den verschiedenen Arten ihre Färbung und Zeichnung. Im Gegensatz zu den Fischschuppen können Schlangenschuppen nicht abgekratzt werden. Doch die äußere Hautschicht wird regelmäßig abgeworfen, damit der wachsende Körper ausreichend Platz findet.


* Da Schlangen keine Gliedmaßen haben, besteht ihr Skelett nur aus einem Schädel, der Wirbelsäule und den Rippen. Manche Arten haben zudem noch einen rudimentären Beckengürtel. Zur Bewegung des Skeletts sind alle Wirbel und Rippen mit zahlreichen Muskeln verbunden. Durch die Koordination der Muskeln und durch die Biegsamkeit der Wirbelsäule wird die für die Schlange typische Schlängelbewegung möglich.


Einige Schlangenarten haben gar keine, andere zahlreiche Zähne. Da die Zähne nicht in Wurzelhöhlen verankert sind, fallen sie schnell aus, werden aber durch neue Zähne rasch ersetzt. Verschiedene Arten besitzen zudem Giftzähne. Die Giftschlangen unterteilt man grob in zwei Gruppen: Arten mit hinten oder aber vorne stehenden Giftzähnen.

LakkyLady ( Gast )
Beiträge:

07.04.2005 18:07
#2 RE:Schlangen antworten

Anakonda (Eunectes murinus)

* Die Anakonda ist die größte Würgeschlange der Erde und gehört wie die Boa Constrictor zur Familie der Riesenschlangen.


* Sie lebt in den Urwaldflüssen Südamerikas. Die Anakonda ist ein gute Schwimmerin und verschafft sich zusätzlichen Auftrieb, indem sie Luft schluckt. Um untertauchen zu können, stößt sie die Luft wieder aus der Lunge aus.


* Im ausgewachsenen Zustand erreicht das Reptil eine Länge von 8 bis 9 Metern und ein Gewicht von über 150 Kilogramm. Einheimische berichten sogar von Exemplaren, die 10 bis 12 Meter lang gewesen sein sollen.


* Der Körper der Anakonda ist bräunlich grün gefärbt. An den Seiten hat sie helle, auf der Oberseite schwarze Flecken.

* Auf ihrem Speisenplan stehen Wasserschweine, Vögel, kleinere Kaimane und Echsen. Ihr Ruf als Menschenfresserin ist schwer zu belegen; große Exemplare wären aber durchaus in der Lage, auch einen Menschen zu verschlingen. Die Anakonda erfasst ihre Beute mit einem Hervorschnellen des Kopfes und des Vorderkörpers. Sobald sich ihre Zähne in der Beute festgebissen haben, wickelt sie sich um ihre Beute herum und erwürgt sie. Die Anakonda braucht sehr lange, um die Nahrung zu verdauen. Das Reptil hat einen geringeren Stoffwechsel als Warmblüter. Dadurch muss sie bedeutend weniger Nahrung zu sich nehmen, als ein Säuger mit einer ähnlichen Körpergröße, und ist nicht auf regelmäßige Nahrungszufuhr angewiesen.


* Das Weibchen erreicht die Geschlechtsreife im Alter von drei Jahren. Vor der Paarung gibt das Tier über die Drüsen Pheromone, lockende Duftstoffe, ab. Zur Fortpflanzung umschlingen sich ein Weibchen und mehrere Männchen zu einem so genannten Reproduktionsknoten. Mindestens vier bis fünf männliche Tiere schlingen sich dabei um das Weibchen.


* Anakondas sind lebend gebärend. Ein Anakonda-Weibchen gebärt bis zu 80 Junge von etwa 70 cm Länge. Die Jungtiere sind voll entwickelt und verschlingen direkt den von der Mutter mitgelieferten Dottersack.

LakkyLady ( Gast )
Beiträge:

07.04.2005 18:08
#3 RE:Schlangen antworten

Klapperschlange (Crotalus)

* Klapperschlangen gehören zur Familie der Grubenottern (Crotalidae). Die Familie umfasst etwa 29 Arten.


* Das Hauptcharakteristikum dieser Familie ist die Grube, ein Organ der Wärmerezeption, das sich an jeder Seite des Kopfes zwischen den Augen und den Nasenlöchern befindet. Dieses hitzeempfindliche Organ hilft dem Reptil beim Aufspüren von Beute und macht die Orientierung im Dunkeln möglich.


* Ihren Namen verdankt die Klapperschlange ihrer Klapper, mit der sie, wenn sie gereizt wird, ein klapperndes Geräusch erzeugt. Die Klapper besteht aus einer Anzahl von lose übereinander greifenden Hornkörpern am Schwanzende. Mit jeder Häutung, die bis zu viermal im Jahr stattfindet, kommt ein weiterer hinzu. Ältere Teile der Rassel brechen oft ab, so dass die Zahl der Glieder nicht zur Altersbestimmung herangezogen werden kann.


* Alle Klapperschlangenarten bis auf eine kommen ausschließlich auf dem nordamerikanischen Kontinent vor. Ihre Lebensräume sind die Prärie und die Wüste. Man findet die Tiere aber auch im Gras und an felsigen Abhängen.


* Die "Pygmy-Klapperschlange" ist mit einer Länge von 60 Zentimetern und einem Gewicht von 113 Gramm die kleinste Klapperschlangenart. Die größte Klapperschlange ist die "Diamondback". Sie erreicht eine Länge von 2,5 Metern und ein Gewicht von 9 Kilogramm.

* Klapperschlangen haben rundliche Körper und flache, dreieckige Köpfe.


* Die meisten Klapperschlangen sind grau oder bräunlich und haben einige helle Markierungen. Viele Arten haben eine Reihe von dunklen Sechsecken, die in der Mitte des Rückens entlanglaufen, und einen dunklen Streifen, der von jedem Auge zum Winkel des Kiefers läuft.


* Die nacht- oder dämmerungsaktiven Tiere ernähren sich von Nagetieren. Große Exemplare fressen aber auch größere Tiere wie Murmeltiere, Vögel und Kröten.


* Die Fortpflanzung der Klapperschlange wird von den Weibchen eingeleitet, deren Haut einen intensiven Geruch erzeugt, wenn sie bereit sind, sich zu paaren. Bei der Paarung dringt das Männchen mit einem seiner beiden Kopulationsorgane in die Kloake des Weibchens ein und überträgt das Sperma.


* Klapperschlangen bringen nur jedes zweite Jahr lebendige Junge zur Welt. Die Eier werden innerhalb des Körpers des Muttertieres ausgebrütet. Die Weibchen haben gewöhnlich eine Brut von 4 bis 12 Jungen, die zwischen August und Oktober schlüpfen. Nach dem Schlupf bleibt das Muttertier für einige Tage in der Nähe ihrer 15 bis 20 Zentimeter großen Jungen. Von Beginn an muss sich der Nachwuchs selbst ernähren. Ihre volle Größe erreichen die Tiere nach ungefähr drei Jahren.


LakkyLady ( Gast )
Beiträge:

07.04.2005 18:10
#4 RE:Schlangen antworten

Königskobra (Ophiophagus hannah)

* Die Königskobra gehört in die Familie der Giftnattern.


* Sie kann eine Länge von bis zu über 5 Metern erreichen und ist damit die größte Giftschlange der Welt. Sie ist einheitlich olivgrün oder dunkelbraun gefärbt.


* Das Verbreitungsgebiet der Königskobra ist Indien und Südostasien. Ihre Lebensräume sind feuchte, dichte Wälder, gelegentlich auch Felder. Sie taucht auch in der Nähe menschlicher Behausungen auf.


* Mit 5 bis 6 Jahren erreicht sie die Geschlechtsreife. Die Paarung findet im Januar oder Februar statt. Die Königskobra pflanzt sich wie alle anderen Kobras fort, indem sie Eier legt.


* Ein Gelege besteht aus 30 bis 50 Eiern, aus denen nach 60 bis 70 Tagen die Jungen schlüpfen. Die Königskobra ist die einzige Schlange, die ein Nest baut und nach der Eiablage dieses auch noch während der gesamten Entwicklungszeit der Eier bewacht.


* Bevorzugte Nahrung sind andere Schlangen. Sie folgt den Duftspuren ihrer Beutetiere bis zum Versteck.

* Das starke Nervengift der Tiere wirkt auf das zentrale Nervensystem. Es führt zur Lähmung des Atemzentrums und schließlich zum Herzstillstand. Damit dient das Nervengift als Hilfsmittel zur Jagd, aber auch als Abwehr potenzieller Angreifer. Das Nervengift ist als veränderter Speichel eine Mischung aus Proteinen und Enzymen, die auch der Verdauung der Beute dient.


* Die Königskobra kann gut klettern und schwimmen. Im Gegensatz zu vielen ihrer Artgenossen ist sie tagaktiv.


* Das charakteristischste Merkmal aller Kobras ist das aufgestellte Schild in der Halsregion, das bei Bedrohung zu erkennen und als Warnung zu verstehen ist. Ihr Halsschild zeigt - im Gegensatz zu ihren indischen Verwandten - nicht die "Tellerform", sondern ist längs-oval wie ein Hut geformt. Ihr sehr lautes Fauchen unterstützt diese Drohgebärde.


LakkyLady ( Gast )
Beiträge:

07.04.2005 18:12
#5 RE:Schlangen antworten

Todesotter (Acanthopis antarcticus)

Die Todesotter gehört zur Familie der Elapidae (Giftnattern).

Ihr Verbreitungsgebiet ist Australien und Neuguinea. Sie bewohnt das Outback, lichte Wälder und gelegentlich auch Sumpfgebiete. Dort vergräbt sie sich überwiegend unter Kies, Sand, Laubwerk und Baumrinde und lauert auf ihre Beute.

Auf dem Speiseplan des dämmerungsaktiven Reptils stehen Kleinnager, Vögel und Reptilien. Um die Beute in Griffnähe zu locken, schlägt die Todesotter mit der dünnen Schwanzspitze und täuscht einen Wurm oder Ähnliches vor.

Die Farbe der Todesotter variiert zwischen Rot, Grau oder Braun mit Querbändern, die dunkler oder heller als ihre Grundfarbe sind. So ist das Tier gut an seine Umgebung angepasst.

Ihren Namen verdankt die Todesotter ihrer Gefährlichkeit und ihrem Aussehen: Der breite, deutlich vom Hals abgesetzte, fast dreieckige Kopf, die überstehenden Brauenschilder, die raue Beschuppung, der dicke und stämmige Leib sowie der relativ kurze Schwanz, der in einer Stachelspitze endet, geben der Giftnatter das Aussehen einer Otter. Die senkrecht-elliptischen Pupillen und die vorn überstehenden Brauenschilder geben dem Gesicht der Schlange einen drohenden Ausdruck.

Die Todesotter erreicht maximal eine Länge von einem Meter.

Wie alle Schlangenarten fehlt auch der Todesotter eine Harnblase. Das Begattungsorgan der Männchen kann bei der Befruchtung durch die Kloakenspalte nach außen gestülpt werden. Das Weibchen ist lebend gebärend und bringt bis zu 20 Jungtiere zur Welt.

Die Todesotter zählt zu den giftigsten Schlangen der Erde. Ihr Gift ist wirksamer als Kobragift. Sie ist nicht aggressiv, flüchtet bei einer Bedrohung aber nicht, sondern vertraut auf ihre hervorragende Tarnung.

Pinky Offline

Mitglied


Beiträge: 1.066

28.02.2006 11:36
#6 RE: RE:Schlangen antworten

Ich liebe Schlangen!Würde gerne auch mal wieder eine haben!

Gast
Beiträge:

08.11.2010 13:27
#7 RE: RE:Schlangen antworten

?????????????????????????????????????
?????????????????????????????????????

GUTEN MORGEN!!!!!

Gast
Beiträge:

08.11.2010 13:28
#8 RE: RE:Schlangen antworten

echt ha ha ha ha ha

Gast
Beiträge:

19.11.2010 10:27
#9 RE: RE:Schlangen antworten

gukscht du

«« meine bonny
 Sprung  
Erdbebenkatastrophe Haiti



Minkakatze
Bonny
kostenlose counter
Forum für deine Homepage
Listinus Toplisten








Wallpaper ohne Ende bei E-Wallpapers

Partner-Forum
Xobor Forum Software von Xobor | Forum, Fotos, Chat und mehr mit Xobor